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Kategorie: Produktionen

Selbstgemachtes, Projekt-Dokumentationen, Texte und Arbeiten

Neue Basteleien mit dem Arduino

Schon 6 Wochen sind seit Fertigstellung vergangen, aber trotzdem nett anzusehen: Die Pentabox habe ich geschlachtet, und eine 3×3 Matrix aufgebaut.

Es handelt sich um IKEA Samlär boxen, mit je 4 LEDs bestückt: Blau, Rot, Gelb und Weiß (CMYK Farbmischungen!). Für die Verkabelung habe ich CAT5 Netzwerkkabel verwendet, angesteuert werden sie mit einem Arduino Duemilanove.

Inzwischen habe ich einen Holzrahmen gebaut, und die Boxen sind jetzt hochkant angeordnet. Abmessungen der Wand ca. 150x100cm.

Hier der Quelltext als zip-File: sketchbook-pentabox-novabox-rephlex.de.zip (enthält Sourcen des Aufbaus mit 5 und 9 Boxen, Standard-C für den ATMEGA ATmega168/ATmega328 Compiler)

Hier die Videos:

eingebunden mit Embedded Video

eingebunden mit Embedded Video

Auch durchlaufende Texte gehen damit. Ich nutze ich einen 3×3 Pixel Font, das Timing muss wirklich genau passen damit man das auch als Textfluss wahrnimmt, und nicht als wildes geblinke. Und was soll ich sagen, man kann's lesen 🙂

 

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Aufbau und Vorbereitungen Sandkerwa 2011

Obwohl heute (Freitag) der erste Abend der Sandkerwa schon vorbei ist, hier ein paar Eindrücke wie es aussieht wenn man 4 Bars in 2 Locations und die Anlage dazu zimmert:

Der Hinterhof

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Warme Getränke will ja nun wirklich keiner

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Bar vorne

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Live Video- und Tonübertragung vom 1. Stock

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Tanzfläche, DJ-Pult und PA im 1. Stock

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Tim und Mario

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Die Achat in 720p auf dem Monitor, mit Unterbau für Video- und Audiostream, Frequenzweiche und Verstärker

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Woo Hoo!

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Aufgang zum 1. Stock

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Beweissicherung im Internet – Ha, ha!

An mich wurden die letzten Wochen und Monate einige Informationen und Berichte von Freunden und bekannten herangetragen, und ich habe unter Zuhilfenahme dieses Inputs aus vielen Quellen über die Zeit diesen ausführlichen Text verfasst, den ich nun endlich veröffentlichen möchte.

Ja, ich bin zu faul das jetzt nochmal durchzulesen und auf Rechtscheib- oder sonstige Fehler zu prüfen. Wer was findet, darf's mit nach Hause nehmen.

0. Prolog

Also, es gibt ja diese Fraktion an Menschen, die nehmen alles was irgendwo im Internet steht ernst. Es gibt diese Typen, die haben kein echtes Leben, und deswegen suchen sie in diesem neumodischen Internetz – oder wie auch immer das heißt – nach aufregenden Dingen.

Und wenn sie da mal was sehen, was sie nicht mögen, dann ziehen sie ihren Punkt des Anstoßes in das echte Leben, und geben echtes Geld aus, um das virtuelle zu bekämpfen.

Ich rede – zum Beispiel – von Texten, die jemand schreibt. In einem Blog. Die druckt man dann aus, oder speichert sie ab, und dann rennt man zum Anwalt oder zur Polizei. Mit den "Beweisen". Um eine echte Anzeige zu erstatten, gegen die viruellen Buchstaben.

1. Webseiten abspeichern

Also erstens mal ist das dämlichste was man tun kann, Webseiten lokal abzuspeichern. Auf meiner Website hat jemand diesen Knaller gebracht:




Dieser Screenshot stammt aus meinem Web-Analysetool, Piwik. Das zeigt, dass die Seite wohl mal von einer Festplatte aus aufgerufen wurde, statt aus dem Internet. Und weil das Analysetool genial ist, zeigt es den kompletten Dateipfad.

Und mit selbigem auch den Benutzernamen. Hallo Eva!

Man sieht auch, dass da zwei Rechner am Werk waren. Der untere Eintrag (D:\) kommt von einem User, der sein Eigene Dateien-Verzeichnis auf Laufwerk D:\ gemappt hat. Das war. Ein Beitrag vom 15.01.2011 wurde abgespeichert. Am 29.01.2011 hat dann eine Eva ebenfalls eine Kopie angefertigt. Ich vermute, dass diese von erster Person benachrichtigt wurde. Vielleicht eine Rechtsanwältin namens Eva? Hm, okay.

Ich stelle nochmal klar: Diese Information spuckt der Browser des abspeichernden freiwillig aus. Man kann das auch nicht abschalten. Mich nervt das eigentlich in meiner Webanalyse. Ein Rechtsanwalt oder Polizist sollte sich mit seinem Werkzeug (Computer) wirklich verdammt gut auskennen, oder einen EDV-Dienstleister beauftragen, der sich mit sowas verdammt gut auskennt!

Aus schierer Unkenntnis hinterlässt ein ermittelnder Polizist (ja, auch den Fall hatte ich schon… von wegen geschulte Polizisten und ihre Computer-Spezialisten-Elite!) oder ein Rechtsanwalt/-in hinterlässt also einem potentiellen Täter (mehr dazu später…) eine freundliche Nachricht, die da lautet:

  • Von Blog-Artikel #123 habe ich eine Kopie angefertigt, wahrscheinlich um sie gegen dich zu verwenden. Lösche den Beitrag lieber ganz schnell aus dem Blog.

Gesagt, getan 🙂

2. Wo kommen Sie denn her?

Weiß auch jeder, geht aber in der Hitze des rechtschaffenden Gefechts gerne unter: Wer eine Webseite aufruft, sagt auch, welche IP er gerade hat und welchen Provider er benutzt. Manche Rechtsanwaltskanzleien haben eigene, reservierte IP-Adressblöcke. Die Inhaber sind bei der zuständigen Vergabestelle  öffentlich einzusehen. Die Spezialisten von der Polizei (die mag ich besonders gern) haben bei der Piwik-Webanalyse sogar einen grünen Sheriff-Stern. Die kommen nämlich aus dem Netz der bayerischen Landesregierung. Das Finanzamt übrigens auch 🙂

3. Beweisfotos Teil 1

Das ist ja auch so ne Sache. Im ersten Teil geht's um lokal abgespeicherte Webseiten. Ich muss weit ausholen.

Ich kannte mal jemanden, der benutzte mit voller Überzeugung T-Online eMail. Nennen wir ihn Günter. Günter bekommt wichtige Post, und speichert diese auf seiner Festplatte ab. Die Software speichert die Mail als HTML-Datei ab.

Hier die Analogie zum Speichern von Websiten: Auch diese werden als HTML-Dateien abgespeichert.

Günther will seine eMail (bzw. Webseite) einige Tage später wieder öffnen, um sie auszudrucken oder jemandem weiterzugeben. Leider ist der Inhalt weg, unvollständig oder kaputt.

Warum? Ganz einfach: Weil HTML-Dateien unzählbar viele Verweise zu Adressen im Internet enthalten können. Grafiken werden bei jedem öffnen (!) aus dem Internet geladen oder auch nicht, vermeintlich enthaltene und abgespeicherte Texte können in Wahrheit im Internet abgelegt sein und werden beim öffnen der lokal gespeicherten HTML-Datei schnell "aus dem Internet geholt".

Naja, und wie das so ist: Im Internet können Inhalte nicht nur schnell verschwinden – sie tun das sogar mit Sicherheit. Beweis kaputt.

Alternativlösung für ganz schlaue: Einen PDF-Drucker installieren und die Seite als PDF hinterlegen. Oder als Screenshot – ach nein, besser doch nicht. Weiterlesen!

4. Beweisfotos Teil 2

Der Profischnüffler weiß natürlich, was Bestand hat: ein Screenshot (=Bildschirmfoto).

Bullshit! Was ist ein Beweis wert, dessen Integrität nicht sichergestellt ist? Richtig, rein garnix. Beweis? Okay:


Klick zum vergrößern


Zugegeben, ein recht plumpes Beispiel. Mit zwei Minuten mehr Arbeit wird das ganze etwas würziger:


Klick zum vergrößern


Hier ist die Täuschung perfekt. Oder ist es überhaupt eine Täuschung? Wer weiß das schon… Jetzt nur noch ausdrucken, und keiner kann mehr irgendwas nachvollziehen. Ich habe gerade bewiesen, dass die Bamberger Polizei aus Entenhausen (das sich seltsamerweise in Disneyland befindet) berichtet. Ui ui ui!

5. Das Internet ausdrucken

NEIN! Ganz falsch! Wer macht denn sowas? Siehe hier.

6. Was bleibt?

Hm, Server beschlagnahmen. Also, direkt im Rechenzentrum beim Provider. Das geht schon mal nicht bei Lapalien, die keinen Interessieren; da muss schon ein gescheiter Grund vorliegen.

Nein, liebe Polizei, nicht einfach einen Durchsuchungsbefehl für den Websitenbetreiber besorgen. Wer sagt denn, dass der das von zu Hause geschrieben hat, oder dass er da überhaupt daran beteiligt war, oder auch nur davon wusste? Nur weil ihm die Domain gehört, oder er im Impressum steht?

Wenn jetzt jemand  bei Facebook Naziparolen ablässt, besucht ihr doch auch nicht Marc Zuckerberg in seinem Facebook-Büro? Nein, nein. So geht's nicht.

Zurück zum Provider/Hoster: Liegt die Seite auf einer virtuellen Maschine? Oh oh, wenn man den Server aus dem Rack zieht, gibt's gescheiten Kollateralschaden. Erst mit (Ami-Firma deren Name mit entfallen ist) geschehen. Da haben die Cops einfach mal zwei ganze 19" Racks zerlegt und rausgeschleppt. Um einen virtuellen Server zu catchen.

Oh, wie jetzt, beschlagnahmte Festplatten verschlüsselt? Oh je, was denn nun? Am besten mal beim Mathematikprofessor um die Ecke nachfragen, vielleicht dechiffriert der das noch bis zur nächsten Eiszeit.

7. Schlussfolgerung

Schwierige Sache mit der Beweissicherung – in der Praxis beweist ein ausdruck einer Internetseite schon alles. Das liegt vielleicht an ungeschulten Ermittlungsrichtern, vielleicht an ungeschulten Ermittlungsbehörden, Anwälten, oder weiß der Geier wem. Die richtige Technik falsch benutzt ist die zerstörerischste Waffe, die wir besitzen.

Ein Screenshot genügt (gefälscht oder nicht, wer weiß das schon) um alles mögliche an verrückten Aktionen zu starten. Wie in der Offline-Welt: Man muss nur wissen, wem man wann welche Information zukommen lässt, um was auch immer zu bewirken.

Achja, und: Niemand weiß, dass du ein Hund bist – im Internet 🙂

Disclaimer:

Die Daten über die Seitenzugriffe stammen übrigens von Piwik, dem Zugriffsstatistik-Tool das hier läuft. Solche Analyse-Tools laufen auf nahezu 100% aller Internetseiten, und die Daten werden neben Qualitätsverbesserung auch für die Anpassung der Inhalte an die Zielgruppe der Seite verwendet.

Wer verhindern will, dass sein Browser diese Daten preis gibt, der sollte Maßnahmen ergreifen. Eine gute Anlaufstelle bietet z.B. der Wikipedia-Eintrag zu Anonymizer.

Alle Browser übermitteln diese Infos (Quell-IP, verwendeter Browser, Referrer, usw…) jederzeit an alle aufgerufenen Internetseiten im Netz – Standardmäßig. Persönliche Daten über den Benutzer kann man allerdings nicht herausfinden, immer nur mutmaßen, und selbst das in den seltensten Fällen.

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Dieses Wochenende: Double-Feature

Dieses Wochenende spielen wir gleich bei 2 Festivals. Ja, trotz des schlechten Wetters. Für alle die zu Hause bleiben gibt's hier immer aktuelle Infos, Fotos und weiß der Geier was noch. Vorausgesetzt, ich finde eine Möglichkeit mein Telefon mit Strom zu versorgen 🙂

Am Donnerstag (hey, das ist ja schon heute!) geht's auf die Klangtherapie bei Plankenfels, das ist in der Fränkischen Schweiz – wo wir unseren Gig zur Eröffnung am Freitag von 18 bis 22 Uhr spielen werden. Die Tickets sind auf 4.000 Stück limitiert – ich geh davon aus, dass die Bude ausverkauft sein wird.

Nach der zweiten Nacht im Zelt fahren wir dann am Samstag Vormittag nach Wilhermsdorf zum OpenBeatz Festival; ich weiß nicht, wie viele Gäste da kommen, ich tippe aber anhand der typischen Indikatoren (Facebook-Event, Website) auf 2.000 bis 4.000. Kann sein dass ich mich da extrem irre – ich weiß es wirklich nicht 🙂

Stellt euch darauf ein, dass ich von unterwegs ich fleißig Fotos hier posten werde, und ja, es wird auch am Montag oder Dienstag Videos geben. Eventuell finde ich ja diesmal Zeit, das zusammenzuschneiden. Scheitert bei mir ja immer an tauglicher Software.

Wie auch immer, jetzt geht's ins Bett. Zwei Notebooks fertig gemacht, Plattenkiste sortiert, Rider sind parat – was will da noch schief gehen?

Update: Nix war's mit dem Echtzeit-Infofluss. Der Akku war nicht das Problem, aber kein Handyempfang auf dem Festivalgelände ist nicht lustig. Egal, wir haben geschätzte 3 Stunden Videomaterial und viele Fotos – kommen die Tage.

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Bastelstunde: Wir tauschen das Cinch-Kabel an einem Technics SL1200 MKII Plattenspieler / DIY: Replacing RCA Cables on a Technics SL1200 MKII Turntable

Wir brauchen:

  • Technics SL1200 MKII Plattenspieler mit kaputtem Cinch-Stecker oder -Kabel
  • Ein neues Cinch-Kabel (jedes geht, hauptsache Stereo)
  • Lötkolben, Lötzinn, Entlötpumpe
  • Kreuzschlitz-Schraubenzieher
  • eine ruhige Hand und etwa 1 Stunde Zeit

Requirements:

  • Technics SL 1200 MKII Turntable with a loose/broken RCA-Plug or Cable
  • new RCA Cable (stereo, any kind will do)
  • soldering iron, solder, de-soldering pump
  • a Phillips-Screwdriver
  • a steady hand and approx. 1 hour

Vorbereitungen / Preparations

Den Plattenspieler vom Stromnetz trennen. Wir entfernen Slipmat und das System und fixieren den Tonarm, Hebel in die obere Position.

Unplug the turntable from mains. Remove slipmat, headshell and lock the tone arm, push lever to the top position.

Plattenspieler umdrehen / putting the turntable upside-down

Nicht so einfach wie man vermuten möchte, wir wollen den Tonarm nicht verbiegen oder abbrechen. Deswegen legen wir den Plattenspieler auf ein sehr weiches Kissen, ich hab' eins von IKEA genommen. Super-Flauschig.

Not quite as easy as it sounds, you don't want to bend the tone arm or break it loose. Instead, we place the turntable on a really soft pillow, i bought mine off IKEA, you may use any brand as long as it's really soft.

Bodenplatte entfernen / Removing the lower frame

Zuerst schrauben wir die Füße ab, man dreht sie einfach gegen den Uhrzeigersinn. Jetzt alle Schrauben entfernen, es sind 3 verschienede Arten. Gut merken, welche wo hin gehören, am besten Notizen machen. Ernsthaft, das ist wichtig! Die Schrauben in dem Loch wo das Cinch-Kabel drin steckt erstmal nicht entfernen, wirklich nur die Schrauben die zum schwarzen Bodenteil gehören.

First, remove  the four feet by screwing them out counter-clockwise. Now remove all the screws, it's three different kinds. Remember which screws fint into which hole, take notes, seriously! Do not unscrew the tiny screws in the hole to the upper left, where the RCA cable is fitted – leave them in place for now. Only take out the screws that belong to the black lower frame.

Jetzt nehmen wir die Bodenplatte ab – das sollte ziemlich einfach gehen. Wenn nicht, hast du eine Schraube vergessen. Nicht an den Kabeln ziehen.

Now, take off the lower frame – it should go quite easily without using any force. If it won't, you probably forgot a screw. Don't rip the cables out.

Voila!

Zugentlastung entfernen / Removing the strain relief

Ganz ganz wichtig: Nicht drauf los schrauben. Das schwarze Teil (Zugentlastung) nicht vom silbernen Blech wegziehen, bis sie vollständig(!) zerlegt ist. Sonst tötest du den ganzen Tonarm. Zuerst die zwei Schrauben lösen, dann ohne am Kabel zu ziehen die Clips an der Zugentlastung öffnen, Zugentlastung dann entfernen. Nochmal: NICHT am Kabel ziehen! Am besten gar nicht anfassen. Reihenfolge der Bilder beachten!

This is really important: Don't start messing around. Do not pull away the black strain relief from the round metal plate until it's fully(!) opened. Otherwise you will kill your tone arm. First remove both screws, then open the clips on both sides of the strain relief without pulling the cable out of the turntable, finally remove strain relief. Again: DO NOT pull the cable! Better not touch it at all. Look at the pictures first!

Runde Metallplatte entfernen / Removing the round metal plate

Wir entfernen vorsichtig die beiden Schrauben und nehmen die Metallplatte ab, ohne am Kabel zu ziehen!

We carefully remove the two screws and take off the metal plate, without pulling the cable!

Platine freilegen / Revealing the PCB

Schau dir die hauchdünnen Drähtchen an, die ich mit dem Schraubenzieher markiert habe. Die springen nur so von der Platine weg wenn man sie berührt. Tu das nicht. Wir öffnen den Kabelbinder und nehmen vorsichtig den Klebestreifen ab, möglichst ohne die dünnen Drähtchen von der darunterliegenden Platine abzureißen. Geht eines ab (es sind 5) musst du es wieder anlöten.

Take note of the ultra-thin wires i marked with the screwdriver. They tend to go off the PCB as soon as you touch them, don't mess around! We remove the cable tie and the glue strip carefully, without ripping the small wires from the PCB. If one goes of (there are 5 in total) you have to re-solder it later.

Unfall / Accident

Deswegen sage ich Vorsichtig sein: Das schwarze Drähtchen hat sich gelöst :/

This is why i told you to be careful: I ripped off the black wire :/

Kaffeepause / Coffee break

Jetzt ist eine gute Zeit, den Lötkolben aufzuheizen. Bis der einsatzbereit ist, kann man z.B. einen Kaffee rauslassen  oder auch das Cinch-Kabel vorbereiten: (Außen = -, Innen = +)

Now is a good moment to let your soldering iron heat up and get another coffee, or if you wish prepare your new RCA cable: (Outer wire = -, Inner wire = +)

Altes Cinchkabel ablöten / Unsoldering old RCA Cable

Mit der Lötspitze das Zinn verflässigen und mit der Entlötpumpe absaugen. Fertig. Ich habe dabei ein Stück der Kontaktfläche abgerissen, was bedeutet, dass ich später das neue Kabel an das andere Ende der Leiterbahn Löten muss :/

Melt the solder with the soldering tip, and suck it off using the desoldering pump. Done. I broke the tip of the PCBs copper surface, which means i have to solder the new cable to the correpsonding other end of the PCB :/

Neues Cinch-Kabel auf die Platine anlöten / Soldering the new RCA cable to the PCB

Wir benutzen neues Lötzinn um das neue Cinchkabel anzulöten. L+ L- R+ R- ist auf die Platine gedruckt, nicht vertauschen 🙂 Keine Kontakte brücken! Wenn alles angelötet ist, ordentlich mit Gaffa-Tape fixieren, nicht sparsam sein 🙂

We apply new solder to solder the new RCA cable to the PCB. L+ L- R+ R- is printed to the PCB, don't mess them up 🙂 Don't short any contacts! When done, generously cover the whole mess with duct tape to keep it in place 🙂

Testen / Testing

Bevor ich den Mist wieder zuschraube, teste ich den Plattenspieler. Man muss jetzt natürlich höllisch aufpassen, keine Drähtchen abzureißen. Ich teste einmal mit Vinyl, mit und ohne Masse um zu testen ob die Masse funktioniert (Brummen/kein Brummen). Dann nochmal mit Traktor, ebenfalls einmal mit und einmal ohne Masse.

Before i apply all the screws again, i test the turntable. You have to be really careful nor not to tear off your wires again. I put on a regular vinyl first, with and without the ground wire connected, to see if it works (ground noise / no ground noise). Then again with Traktor, again with and without the ground wire connected.

Metallplatte und Zugentlastung montieren / Mounting the metal plate and strain relief

Kabel durch die Metallplatte führen und anschrauben. Zugentlastung wie gezeigt montieren, ohne am Kabel zu ziehen 🙂

Put the metal plate back in place. Mount strain relief as shown on the images, without pulling the wires 🙂

Testen / Testing

Wir ziehen mal eben am Kabel – hält. Die Zugentlastung funktioniert. Jetzt nochmal testen.

We pull the cables to check if the strain relief actually reliefs the strains – everything stays in place. Now test again.

Ja, sieht gut aus. / Yep, looks good.

Bodenplatte montieren / Mounting the lower frame

Noch eine Spur Gaffa, alles wieder zuschrauben, Füße montieren. Fertig.

Another strip of duct tape, apply lower frame and screws, mount the feet. Done.

Optional: Road-Tauglichkeit testen / Optional: "Road" test

Abhängig davon ob du ein Schlafzimmer-DJ oder unterwegs bist, solltest du eventuell den Technics noch in sein Case packen und ein, zweimal umwerfen. Das macht deinem Technics Spaß und passiert im Auto/LKW ständig. Danach nochmal testen.

Depending on if you're a bedroom-dj or going on tour, you should probably put the turntable in its case and knock it over a few times. Your Technics will enjoy that and it happens all the time in cour car/truck. Then test again.

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Sommertanz Frühlingsgefühle 2 / Morph Club Bamberg, 07.03.2011

Video:

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[MONTAG 07.03.2011 | 22h ]
sommertanz: frühlingsgefühle 2 präsentiert von barfuss
minimal . techno . elektro

seit ihrem debüt im märz 2010 haben die newcomer aus bamberg
schon für eine menge gesprächsstoff gesorgt: massenhaft events
in oberfranken, klangtherapie, 7 tage techno-marathon auf der
sandkerwa, und natürlich die sommertanz open-airs. und als
auftakt für die diesjährige sommertanz-saison werden heute
wieder frühlingsgefühle geweckt!

Die barfuss-crew akimbo, tim diesel, oliver kiffner, fnul und
der held lassen euch das letzte bisschen winter vergessen und
heizen ordentlich ein. mit hypnotisierenden basslines,
klackernden rhythmen und gnadenlos wummernden bässen, techno
wie er sein soll: der richtige sound für den richtigen
augenblick. underground-flavour pur!

mehr infos unter:
http://www.barfussmusik.com
http://sommertanz.de.ki

http://www.morphclub.org

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Introducing: pentabox.

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A small project i built in 3 hours from emptying generic crap out of 5 generic Ikea boxes ("Samla") to soldering, wiring everything up and wrapping all the cables in transparent tape to coding a small demo.

The installation is powered by an Arduino Duemilanove development board. The code was written in Standard C and compiled under Ubuntu GNU/Linux. It runs autonomously using a 5V power supply, consuming an estimated 5 watts with all LEDs lit constantly.

Coming up next: Wiring up a cheap microphone or a headphone plug to the Arduinos analog input for sound control (VU-meter style)!

Here's a second demo i shot, introducing smooth fading starting at 01:25 minutes:

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