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Kategorie: Produktionen

Selbstgemachtes, Projekt-Dokumentationen, Texte und Arbeiten

#27C3 – BrickOS Standard-C Development Framework (für RCX 1 / 2)

Habe auf dem 27C3 ein Entwicklungsframework zusammengeschustert, das es hier als Download gibt.

brickos-quickdev_kit-reph.tar.gz

Coding: rephlex (rephlex@rephlex.de), Bugsquashing: lucky (lucky@foxserver.org)

Es setzt BrickOS (http://brickos.sourceforge.net/), den gcc und die binutils für den Mikrocontroller des RCX1 oder RCX2 voraus, das sind drei Pakete. BrickOS wurde in der Version 0.9.0 verwendet, die Versionsnummer des gcc Corsscompilers und der passenden binutils weiß ich nicht, es war das jeweils aktuellste DEB-Paket das ich auf den Ubuntu Seiten finden konnte.

Man kann damit Roboter mit zwei optischen Sensoren (vorne links und vorne rechts), einem Anstoßsensor, sowie zwei Fahrmotoren (einer links, einer rechts) und einem Hilfs/Util-Motor steuern. Tools zum kalibrieren der beiden Konstanten sind dabei. Die Konstanten sind einmal die Motorkonstante für die Leistung = "millisekunden Motorschub pro 1° Drehung des Fahrzeugs" sowie der Threshold für die aktiven Hell-/Dunkelsensoren abhängig von der Entfernung zum Boden.

Einfach mal reinlesen in den Code, ist eigentlich relativ simpel, bei Fragen bin ich erreichbar per Mail rephlex@rephlex.de oder DECT 9970.

Dank und Grüße auch an alle Bamberger die mit auf dem Congress waren, schöne 4 Tage hatten wir da 🙂

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Die Lebenslauf-Lesebestätigung

Ich habe heute mal die Idee eines Hacks, über den ich mich neulich mit einem Bekannten unterhielt, etwas weiter gesponnen.

Jeder kennt das: Man bewirbt sich irgendwo, und wochenlang hört man nichts. Hat den eigenen Lebenslauf schon jemand angesehen? Normalerweise hat man da keinen Einblick, man bekommt irgendwann eine Antwort oder auch nicht.

Da gibt's einen eleganten Weg: Man sendet seinenLebenslauf statt als doc (sowieso ganz schlechte Idee!) oder pdf zu senden, als html-Dokument. Geht überall auf, sieht schick aus, und ist nur eine Datei, nämlich altbekanntes HTML mit CSS für die Formatierung. Bis hier hin absolut kein Voodoo.

Fügt man jetzt aber beispielsweise mit

<link rel="stylesheet" type="text/css" src="http://meinserver.de/blabla.css">

ein externes CSS-Stylesheet ein, das auf einem eigenen Webserver liegt, sieht die Sache schon GANZ anders aus. Wem Apache Logfiles dann zu langweilig sind, der lässt ein python Script mit piwik-Webanalysetool die CSS servieren. Ganz harte übermitteln dann im HTTP-Header auch noch Direktiven wie

set_meta('pragma', 'no-cache', true);
set_meta('cache-control', 'no-cache', true);
set_meta('expires', '00', true);

um damit zu bewirken, dass das CSS nicht gecachet wird, und damit der zweiten oder dritte Aufruf am gleichen PC auch noch registriert wird.

Wichtig ist, dass das extern verlinkte CSS sollte leer ist, oder nichtige Anweisungen liefert. Eventuell wird der Zugriff auf das externe CSS – warum auch immer – geblockt, und dann sollte das eingebettete inline-CSS ausreichen um die Bewerbung optisch einwandfrei zu rendern.

Auch glaube ich, dass es von Vorteil ist, das CSS nicht direkt in der Mail zu verlinken (wer schickt schon HTML-Mails!?) sondern z.B. in Form des Lebenslaufes als Attachment, damit das mit dem Browser aufgeht und nicht mit dem Mailclient. Die blockieren ja nicht umsonst Geschichten die vom Internet geladen weden. Der Durchschnitts-Webbrowser ist da allerdings gar nicht pingelig.

Man erfährt bei der Aktion nicht nur, wann und wie oft die Bewerbung geöffnet wurde, sondern auch aus welchem Netz, mit welchem Browser, welcher Auflösug/Plugins etc… Und Wissen schadet bekanntlich nur denen, die es nicht haben. Viel Spaß beim ausprobieren 🙂

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