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Abenteuer: Scharfe Windows SBS 2011 Installation

Für ungeduldige die über Google kommen und seit Stunden vor der Installation sitzen: Jetzt das Netzwerkkabel am Server ziehen – dann geht's einige Stunden (!) schneller. Wer mehr wissen will, liest weiter.

Premiere! Ist doch ein Unterschied, ob man sowas in der VirtualBox zuhause ausprobiert oder scharf installiert. Ich trau mich einfach mal, nachdem ich mit Server 2008 so extrem postitive Erfahrungen hatte.

Wichtig bei solchen Umstellungen ist ja immer, sämtliche Software selbst unter der Umgebung zu testen, also wirklich vorher die Installation 1:1 nachzubauen. Dem Hersteller/Händler der eingesetzten Software ist nur bedingt zu trauen, in meinem Fall hat der Hersteller einer Software die hier später laufen wird selbst den Server 2011 noch gar nicht scharf im Einsatz gehabt.

Ich finde, ich sollte für solche Pionierarbeit bezahlt werden. Aber wie es nun mal ist, ein Schulterklopfen bekommt man schon ab und zu mal, alles andere muss man erzwingen 🙂

Wie auch immer, in der Testumgebung lief alles. Sollte also ein Spaziergang werden. Vielleicht versteht der eine oder Andere jetzt auch, wieso EDV-ler so viel Geld verlangen, die meiste Arbeit hat man vor allem vor und nach dem Kundentermin 🙂

Während ich diese Zeilen runterschreibe, steht der Server immer noch beim gleichen Bild (siehe unten). Da steht, das kann eine halbe Stunde dauern, ich glaub der Kiste jetzt einfach mal.

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Update: Der Server steht immer noch da, nach > 30 Minuten. Der Switch blinkt wie verrückt, ebenso die Netzwerkkarte am Server. Ich gehe davon aus, dass der noch irgendwelche doofen Updates herunterlädt. Könnte ja echt mal ein Hinweis am Bildschirm stehen. So mancher würde den an der Stelle mit Gewalt töten. Mein Pech: DSL Light (768kbit). D'oh!

Update: Ach, da steht's ja: Der Server wird aktualisiert und vorbereitet. Aktualisiert wie Windows-Update aus dem Internet. Naja gut, nen Balken will ich trotzdem. Oder ne Zeitangabe. Oder einen Klartext-Dump der Netzwerkschnittstelle, der vorbeirasselt, hehe.

Update: Nach 45 Minuten hab ich mich entschlossen, das Netzwerkkabel vom Router zu ziehen. Und weiter geht's! Mein Gott, bin ich ein verückter Hund! Ich vermisse den Button "Updates später installieren".

Update: Läuft. Windows hat mir die Platte saudoof partitioniert, Systempartition mit 60GB und andere Partition mit dem Rest (in meinem Fall ~940GB), das lässt sich aber leicht korrigieren. Was diese dämlichen "Server Folders" sollen, und wieso ich die nicht löschen statt nur verschieben (das habe ich getan) kann/darf, ist mir gerade relativ egal.

Das Backup auf RDX geht mit dem Windows Backup Tool von Haus aus natürlich wieder mal nicht, das sind wir ja von Server 2008 schon gewöhnt. Zum Glück ist die Lösung die gleiche wie bei Server 2008.

Das Mirroring lässt sich ganz einfach in der Datenträgerverwaltung anwerfen, witzigerweise auch für die Boot-Partition. Der Bootsektor an sich wird da meinem Verdacht nach nicht gemirrort, der lässt sich aber im Schadensfall mit der Windows-CD neuschreiben ("Computerreparaturoptionen"). Hoffe ich doch.

Naja, der Server 2011 von Microsoft fühlt sich immer noch an wie Spaghetti. Wenn man weiß, wie man es handlen muss, dann klappts. Andernfalls ist das Hemd voll mit Tomatensauce und die Zunge verbrannt.

Update (7,5 Stunden später):

 

 

 

 

 

 

 

Spaß muss sein…

Published inTechTalk

2 Comments

  1. Hannibal Hannibal

    Man, endlich mal jemand der das gleiche Problem hatte..
    ich sitze seit 10 Uhr (morgens) und nun ist es fast 17 Uhr… bin bei ca 70% und er tackert immer noch…

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