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Monat: Mai 2011

Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts warnt vor Staatskrise

Fefe schreibt in seinem Blog:

Unsere Politiker sind gerade dabei, das ganze Land in eine Krise zu stürzen, aus der es nicht wieder rauskommt. Jaja, wisst ihr alle, haha, schreib ich ja schon seit Jahren … nein wirklich! Wörtlich!Das Verfassungsgericht hatte nämlich vor einer Weile das Wahlrecht für verfassungswidrig erklärt, aber nicht für nichtig erklärt, und der Politik bis Ende Juni 2011 Zeit gegeben, ein verfassungskonformes Wahlrecht zu regeln.

Wenn sie das nicht tun, dann wäre die nächste Wahl anfechtbar, und es gäbe keinen Bundestag, und damit auch niemanden, der ein neues Wahlgesetz erlassen könnte. Also könnte man dann auch keine Neuwahlen machen, um die Situation zu retten.

Naja, sollte man denken, ist ja kein Ding, dann machen die das halt. Wie schwer kann das sein. Offenbar richtig doll schwierig, denn seit 2008 sitzen die das Problem schon aus. Und es sieht im Moment nicht so aus, als gäbe es bis Ende Juni eine Einigung.

Und wisst ihr was? Ich fände das super. Wenn wir keine Regierung haben, dann können die nicht mehr kaputt machen. Belgien hat auch seit Jahren keine Regierung, und da hört man auch nichts von sich abspielenden Mad Max-Szenarien.

Ich werde das beobachten. Habe mir für den 01.07. schon einen Termin mit Erinnerung im Kalender eingetragen.

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Vollständige Serversicherung/Backup auf RDX-Medien oder beliebiges anderes Ziel mit Windows Server 2008

WICHTIGE INFO: Nein, es geht nicht "leichter" oder "anders". Es geht genau so, wenn man keine kostenpflichtige Backup-Software zukaufen möchte.

Unter Windows Server 2003 kennt man NTBackup, das immer gute Dienste tat.

Der Assistent für Server 2008 will nur auf lokale Datenträger (Festplatten) sichern, und bietet Wechselmedien oder Netzlaufwerke gar nicht erst als Sicherungsziel an. Externe (USB/eSATA Platten wiederum gehen).

Der Assistent wohlgemerkt. Aber den brauchen wir nicht, geht sowieso viel einfacher:

Das RDX wird zunächst als normales Share freigegeben, mit Vollzugriff, aber nur für den Admin! Normale User haben da nix zu suchen.

Mit der Kommandozeile

Wbadmin start backup -backupTarget:\\[Server]\[Share name] -include:C: -vssFull -allCritical -systemState -quiet

wird eine vollständige Serversicherung durchgeführt. Wir geben also die Freigabe auf der lokalen Maschine als Sicherungsziel an. Das ist wichtig, weil wbadmin wie erwähnt keine RDX-Laufwerke unterstützt. Wenn sie als Netzwerkfreigabe getarnt sind, geht das aber sehr wohl.

Das ganze in den Taskplaner geworfen, und fertig. Doch einfacher, als man denkt. Und unterm Strich sogar einfacher als unter Windows Server 2003.

Ergänzungen:

  • Ich lösche vorher mit rd /s /q X:\ das alte Backup vom Ziellaufwerk
  • Den Taskplaner öffnet man mit Start -> Ausführen -> taskschd.msc
  • Will man zwei Laufwerke sichern, sagt man -include:C:,D:
  • Will man Pfade sichern, kann das z.B: so aussehen: –include C:,D:\Daten,E:\Senf
  • Der Schalter -quiet verhindert, dass man gefragt wird, ob man die Sicherung wirklich starten will. Sehr empfehlenswert wenn man nicht jede Nacht eine Taste drücken will.
  • Bei Target sollte man keinen Laufwerksbuchstaben verwenden. Das geht zwar, man wird aber jedes mal gefragt ob man das Laufwerk formatieren möchte. Deshalb lieber Laufwerk freigeben und auf die Freigabe sichern.
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Regelmäßiger Kampf mit dem DynDNS Updater

DynDNS ist ein toller Dienst, und dass es jetzt nur noch 2 Hosts statt 5 pro Account gibt ist auch in Ordnung.

Was aber gar nicht in Ordnung geht, ist die Tatsache, dass bei jedem Softwareupdate die alte Software erstmal keine DynDNS Updates mehr macht. Das ist ärgerlich, Kein DynDNS Update heißt nämlich keine Verbindung zu der Maschine, auf der die neue Softwareversion installiert werden muss.

Kann man Protokolländerungen nicht über den Mailverteiler ankündigen? Statt der immer gleichen Werbung einfach mal eine Warnung wie "Vorsicht, bitte die nächste Woche Updates fahren, alte Clients funktionieren danach nicht mehr" !? Es wird einfach das Protokoll umgerupft, ein neuer Client rausgebracht, die alten können nicht mehr syncen, fertig ist der Käse. Das kann ja wohl nicht sein!

Das hält mich echt davon ab, für den Dienst zu zahlen. Vor allem wenn man bedenkt, dass selbst bei bezahlten Diensten die Qualität nicht steigt; nur die Anzahl der Domains (und der Hosts die von diesem faux pas betroffen sind) erhöht sich.

Mein Aufruf an die Leserschaft: Hat jemand eine Open-Source Lösung parat die man z.B. auf einem eigenen Rootserver hosten kann? Mit einem Client der taugt, und am besten noch mit einem benutzbaren Backend?

Oder muss man wirklich alles selbst und zu Fuß machen?

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