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Darf ich vorstellen? Mitt Romney, US-Präsidentschaftskandidat.

Ich zitiere mal aus der deutschen Löschipedia:

Er lehnt gleichgeschlechtliche Ehen ab […] Er befürwortet ferner, dass Eltern ihre Kinder zuhause unterrichten dürfen und möchte Kinder vor Pornographie und Gewalt in den Medien schützen.

Schön!

Romney hat eine harte Haltung gegenüber illegalen Einwanderern, lehnt die nachträgliche Legalisierung ab, unterstützte die Entsendung zusätzlicher Soldaten in den Irak […]

Toll!

Außerdem plant er eine Gesundheitsreform, die den Markt ausbauen und deregulieren, und den Amerikanern somit den Zugang zu einer privaten Krankenversicherung erleichtern soll. Dies soll ohne Steuererhöhungen geschehen.

Aha, Deregulation. Damit die Pharma-Mafia sich der Finanz-Mafia gegenüber nicht so benachteiligt fühlt. Verstehe.

Er ist ein Gegner des Rechtes auf Abtreibung, das er bei seinen Wahlkämpfen in Massachusetts 1994 und 2002 noch befürwortet hatte.

Nach Romneys Auffassung steht „Europa […] vor einem demografischen Desaster, [als] unvermeidliche[s] Produkt eines geschwächten Glaubens an den Schöpfer, gescheiterten Familien, einer Missachtung der Heiligkeit des menschlichen Lebens und einer erodierten Moral.“

Wir treiben halt zu oft ab.

Im März 2012 bezeichnete Romney Russland als „geopolitischen Feind Nummer Eins“.

Im selben Monat sprach er sich für den Haushaltsplan des Kongressabgeordneten Paul Ryan aus. Der Plan sieht eine Senkung des Spitzensteuersatzes sowie Kürzungen von Transferleistungenfür Geringverdiener und Arme vor.

Die armen weniger, die reichen mehr. Der Typ ist bei den Mormonen und sein Ur-Ur-Großvater war Gründungsmitglied irgendeiner radikalmormonischen Gruppe, was ist los, so ein Spinner sollte eigentlich schon in der einfachen Kommunalpolitik gestoppt werden.

Aber in den US and A ist anscheinend echt alles möglich.

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